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Diskurs{$plugin.tx_t3blog_pi1.blogList.catLinkDivider}Elevate News{$plugin.tx_t3blog_pi1.blogList.catLinkDivider}Musik
  • 27.10.2010
  • 13:21
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    Review: Day Five - Communicate!

    • Thomas Eder
    • 13:21

    Der letzte Festivaltag wurde um 11:30 Uhr mit einem Blick hinter die Kulissen des Elevate-Mediachannels eröffnet. BesucherInnen konnten sich über die verwendeten Technologien informieren und erleben, wie mit geringen Mitteln hochwertige Ergebnisse erzielt werden können.

    Dass das Web 2.0 nicht nur neue Möglichkeiten sondern auch neue Gefahren mit sich bringt, thematisierten um 13:30 Uhr Hans G. Zeger und Gerald Bäck. Unter dem Schlagwort Datenkrake Web 2.0 wurde über automatisch gescannte und unverschlüsselte E-Mails informiert sowie über vermeintliche Gratis-Angebote wie Facebook, Google und Twitter, die mit persönlichen Daten hohe Gewinne erzielen, diskutiert.

    Nach den drei Technologieschwerpunkten standen journalistische und zivilgesellschaftliche Aspekte im Vordergrund. Den Anfang machte um 15:30 Uhr die Podiumsdiskussion Alternative Media & Activism, in der Anjali Kamat (Democracy Now!) und Iara Lee (Cultures of Resistance) darüber sprachen, welche Formen der Berichterstattung und Aufklärungsarbeit an den Schnittstellen von Journalismus und Aktivismus möglich sind.

    Danach versuchten Robert Misik, Mercedes Bunz, Daniela Kraus und Klaus Unterberger unter dem Thema Zivilgesellschaft und Medien zu klären, wie Organisationen und Initiativen Massenmedien nutzen können, ohne auf vereinfachte, sich ständig wiederholende Botschaften zu setzen. Eben das sei in der politischen Berichterstattung mittlerweile gang und gäbe.

    Den Schlusspunkt des diesjährigen Diskursprogramms setzte die Live-Übertragung der Big Brother Awards aus Wien. Der Negativpreis wird jährlich in mehreren Ländern an Behörden, Unternehmen und Organisatoren vergeben, die die Privatsphäre von Personen beeinträchtigen oder Dritten persönliche Daten zugänglich gemacht haben.

    Hier gibt es Interviews mit den Diskursgästen.

    Um 20:30 Uhr wurde das Musikprogramm mit einer Kuriosität eingeleitet. Animal Collective und Visual Artist Danny Perez schufen mit Oddsac eine neue Synthese aus Film und Musik. Doch auch Noise-Pionier Merzbow bewegte sich fernab musikalischer Konventionen und füllte den Dom im Berg mit wabernden Lärmwolken.

    Die Parkhouse-Afterhour ließ das Elevate Festival 2010 mit Armin Schmelz, Simon Riegler & Bernhard Tobola ausklingen. Bis 12:00 Uhr Mittag wurde gefeiert und die Nacht zum Tag gemacht.

    Hier sind Fotos des letzten Festivaltages erhältlich.

    Einen Bericht der Kleinen Zeitung und ein Video-Interview mit einem der Festival-Organisatoren gibt es hier.

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    Elevate News{$plugin.tx_t3blog_pi1.blogList.catLinkDivider}Musik
  • 23.10.2010
  • 16:51
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    25/10: FM4 Stage

    • Julia Melcher
    • 16:51

    Oddsac
    Hudson Mohawke
    a thousand fuegos

    Dieses Jahr präsentiert die Radio FM4 Stage am 25. Oktober auf dem Mainfloor im Dom im Berg ein buntes Programm, bestehend aus Lo-Fi, Indie, hypnotischen Post Rock Anleihen, Elektronischer Musik und Visueller Musik.

     

    Oddsac-Filmscreening

    Den Beginn macht am Montag das Filmscreening von Oddsac, dem Projekt von Animal Collective und Danny Perez, das eine neue Synthese aus Film und Musik schafft und mehr als die Summe aus Soundtrack und Musikvideo ist. Animal Collective selbst bezeichnet das Werk als "Visual Album", das aus neuer Musik der Band sowie digital manipulierten und verfremdeten Filmaufnahmen Danny Perez' besteht.

     

    Lo-Fi meets Underwater

    Danach bespielen zwei Bands die Bühne, die in interessante Hörwelten eintauchen: Wie ein unter Wasser abgespieltes Dance-Pop Mixtape, so wird der Klang von Toro y Mois Debütalbum Causers Of This beschrieben. Chaz Bundick schwimmt sich dabei durch viele verschiedene Genres und kreiert warme Sounds im Lo-Fi Ambiente, die sich mit Garage-Indie-Pop das Wasser reichen. a thousand fuegos hymnischer Lo-Fi Folk klingt, als ob er in einer Kathedrale aufgenommen und anschließend mit elektronischen Effekten verfremdet worden wäre und in Erinnerungen an Post Rock und Shoegaze schwelgt. Wie das Widerhallen eines lang gezogenen Mantras.

     

    From New York to Drone

    Den Dancefloor eröffnet schließlich DJ Funk Guru, der in seiner Soundpalette einen Bogen von Drum and Bass hinüber bis zu Post-Dubstep und Drone spannt. Das Multitalent Terre Thaemlitz, Komponist, Multi-Media Produzent, DJ, Autor und Remixer aus New York, ist Betreiber des Labels Comatonse Recordings. Seine Musik ist vielseitig und facettenreich, so wie das Leben des Künstlers selbst und vereint Deep House, Digital Jazz und Ambient mit selbstkomponierten Klavierstücken. Humorvoll, catchy, innovativ. Das sind drei Worte, die Hudson Mohawkes musikalischen Output wohl am Besten beschreiben. Der Hip-Hop Szene ist der Producer schon seit längerem ein Begriff. Spätestens jedoch, seit er bei Warp Records unter Vertrag ist, ist er auch aus der Electronic-Music-Scene nicht mehr weg zu denken. Die musikalischen Ursprünge des einst jüngsten DMC-Finalisten hört man immer noch aus den rauen und soulig angehauchten Tracks heraus. Die Bewertungen der Musikkritiker sprechen Bände für ihn. Nicht umsonst schafft es Mohawke, sogar wochentags, die Londoner Clubs zu füllen, selbst wenn das für manche seiner Fans bedeutet, sich gleich direkt von der Arbeit im Business-Anzug in die Biertrinkende Menge zu schmeißen. Mögen es ihnen die Grazer gleichtun, zur Einstimmung auf den Nationalfeiertag!

     

     

     

     

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    01.02.2011 19:5728.10.2010 13:1327.10.2010 13:2125.10.2010 20:5424.10.2010 13:3123.10.2010 19:56

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