Review: Day Four - Elevate The Movements!
- Thomas Eder
- 25.10.2010
- 20:54

- Frederick Baker

- Béatrice Achaleke

- Anjali Kamat
Widerstand in Haiderland – Masse ohne Macht? leitete um 14:00 Uhr das Diskursprogramm am Sonntag ein. Wie die jüngsten Landtagswahlen zeigten, ist Frederik Bakers Dokumentarfilm aktueller denn je. 10 Jahre nach den „Donnerstagsdemos“, die eine Reaktion auf die Angelobung der FPÖVP-Koalitionsregierung in Österreich darstellten, zieht „Widerstand in Haiderland“ Bilanz und spannt einen Bogen von den massenmedialen Schlüsselaussagen über die Demonstrationkultur bis zu Jörg Haiders Begräbnis in Kärnten. Anschließend beantwortete Regisseur Frederick Baker Fragen zum Film.
In der darauf folgenden Podiumsdiskussion beschäftigten sich Béatrice Achaleke, Robert Foltin, Rahel Sophia Süß und Wolfgang Rehm mit der Frage, welchen Einfluss derartige Protestbewegungen und zivilgesellschaftliche Initiativen in Österreich bisher hatten und welche Rolle sie in Zukunft spielen werden. Auch die zunehmenden Repressionen gegen NGOs wurden thematisiert – Stichwort Überwachungsstaat und Terrorparagrafen. Ein Interview mit Béatrice Achaleke ist hier als Audio-Download verfügbar.
Unter dem Motto "It’s all about the movement! Global action in a world in crisis” wurde dieses Thema ab 20:00 Uhr weiter ausgeweitet und auf globaler Ebene diskutiert. Anjali Kamat, Iara Lee und Wenonah Hauter versuchten zu klären, auf welche Weise große NGOs, Basisinitiativen und soziale Bewegungen mit ihren spezifischen Stärken und Schwächen in Zukunft noch effektiver zusammenarbeiten können.
Um 23:00 Uhr startete das Musikprogramm im Dom im Berg. Der kontrastreiche Soundscapes A/V Event dauerte bis spät in die Morgenstunden und rückte das bewusste Hören und Erleben von Musik in den Vordergrund. Videoinstallationen und -projektionen von Incredible Bob wurden dabei mit Musik von DJ Moodswinger, Piece of Shh..., Wo0 und Felony Flats kombiniert.
Hier gibt es Fotos zum vierten Festivaltag.
Review: Day Four - Elevate The Movements!

- Frederick Baker

- Béatrice Achaleke

- Anjali Kamat
Widerstand in Haiderland – Masse ohne Macht? leitete um 14:00 Uhr das Diskursprogramm am Sonntag ein. Wie die jüngsten Landtagswahlen zeigten, ist Frederik Bakers Dokumentarfilm aktueller denn je. 10 Jahre nach den „Donnerstagsdemos“, die eine Reaktion auf die Angelobung der FPÖVP-Koalitionsregierung in Österreich darstellten, zieht „Widerstand in Haiderland“ Bilanz und spannt einen Bogen von den massenmedialen Schlüsselaussagen über die Demonstrationkultur bis zu Jörg Haiders Begräbnis in Kärnten. Anschließend beantwortete Regisseur Frederick Baker Fragen zum Film.
In der darauf folgenden Podiumsdiskussion beschäftigten sich Béatrice Achaleke, Robert Foltin, Rahel Sophia Süß und Wolfgang Rehm mit der Frage, welchen Einfluss derartige Protestbewegungen und zivilgesellschaftliche Initiativen in Österreich bisher hatten und welche Rolle sie in Zukunft spielen werden. Auch die zunehmenden Repressionen gegen NGOs wurden thematisiert – Stichwort Überwachungsstaat und Terrorparagrafen. Ein Interview mit Béatrice Achaleke ist hier als Audio-Download verfügbar.
Unter dem Motto "It’s all about the movement! Global action in a world in crisis” wurde dieses Thema ab 20:00 Uhr weiter ausgeweitet und auf globaler Ebene diskutiert. Anjali Kamat, Iara Lee und Wenonah Hauter versuchten zu klären, auf welche Weise große NGOs, Basisinitiativen und soziale Bewegungen mit ihren spezifischen Stärken und Schwächen in Zukunft noch effektiver zusammenarbeiten können.
Um 23:00 Uhr startete das Musikprogramm im Dom im Berg. Der kontrastreiche Soundscapes A/V Event dauerte bis spät in die Morgenstunden und rückte das bewusste Hören und Erleben von Musik in den Vordergrund. Videoinstallationen und -projektionen von Incredible Bob wurden dabei mit Musik von DJ Moodswinger, Piece of Shh..., Wo0 und Felony Flats kombiniert.
Hier gibt es Fotos zum vierten Festivaltag.
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