24/10: Elevate The Movements!
- Julia Melcher
- 23.10.2010
- 19:56
Den Sonntag 24.10. widmet das Elevate Diskursprogramm Protestbewegungen, sozialen Bewegungen und anderen zivilgesellschaftlichen AkteurInnen, die in lokalen, aber auch im globalen Kontext Veränderung bewirken. Als erster Programmpunkt im Dom im Berg wird der Dokumentarfilm „Widerstand in Haiderland – Masse ohne Macht?“ gezeigt, der sich mit den Donnerstagsdemos nach der Angelobung der FPÖVP-Koalitionsregierung in Österreich im Jahr 2000 auseinandersetzt. Im Anschluss an das Screening beantwortet Regisseur Frederick Baker Fragen zum Film.
Die beiden darauf folgenden Podiumsdiskussionen thematisieren historische und aktuell wichtige Bewegungen und Initiativen. Im Rahmen beider Diskussionen soll vor allem diskutiert werden, was aus bereits gemachten Erfahrungen gelernt werden kann und wie es gelingen könnte, den dringend nötigen fundamentalen gesellschaftlichen Wandel kollektiv „von unten“ voranzutreiben.
„Zivilgesellschaft Österreich“: Von der ArbeiterInnenbewegung, der Frauenbewegung, der Friedensbewegung, der Anti-AKW-Bewegung, den Hainburg-GegnerInnen bis hin zu den Protesten gegen Schwarz/Blau, dem Lichtermeer in Wien, den Besetzungen der StudentInnen und Organisationen von MigrantInnen und gesellschaftlichen Minderheiten: Welche Rolle und welchen Einfluss haben zivilgesellschaftliche Initiativen und Bewegungen in Österreich?Zu Gast bei der ersten Podiumsdiskussion sind sind Béatrice Achaleke, Robert Foltin, Frederick Baker, Rahel Sophia Süß und Wolfgang Rehm.
„It´s all about the Movement“: Weltweit kämpfen unzählige lokale und globale Initiativen und Bewegungen für demokratischere, sozial gerechte und ökologisch nachhaltige Verhältnisse. Ihnen gegenüber steht ein kapitalistisches und ausbeuterisches Wirtschafts- und Gesellschaftssystem, in dem die Regierungen und internationalen Institutionen weiter dafür sorgen, dass Entdemokratisierung und Umverteilung nach oben fortgesetzt werden. So liegt es an den Menschen selbst, ihr eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen. Die große offene Frage lautet: „Wie?“ Wie könnten sich so unterschiedliche AkteurInnen wie große NGOs, Basisinitiativen oder soziale Bewegungen mit ihren spezifischen Stärken und Schwächen effektiver koordinieren und ihre Zusammenarbeit vertiefen? Welche gemeinsamen Strategien könnten sie entwickeln? Diesen Fragen und der Suche nach möglichen Antworten stellen sich gemeinsam Anjali Kamat, Mike Bonanno, Iara Lee, Wenonah Hauter und Irmi Salzer.
24/10: Elevate The Movements!
Den Sonntag 24.10. widmet das Elevate Diskursprogramm Protestbewegungen, sozialen Bewegungen und anderen zivilgesellschaftlichen AkteurInnen, die in lokalen, aber auch im globalen Kontext Veränderung bewirken. Als erster Programmpunkt im Dom im Berg wird der Dokumentarfilm „Widerstand in Haiderland – Masse ohne Macht?“ gezeigt, der sich mit den Donnerstagsdemos nach der Angelobung der FPÖVP-Koalitionsregierung in Österreich im Jahr 2000 auseinandersetzt. Im Anschluss an das Screening beantwortet Regisseur Frederick Baker Fragen zum Film.
Die beiden darauf folgenden Podiumsdiskussionen thematisieren historische und aktuell wichtige Bewegungen und Initiativen. Im Rahmen beider Diskussionen soll vor allem diskutiert werden, was aus bereits gemachten Erfahrungen gelernt werden kann und wie es gelingen könnte, den dringend nötigen fundamentalen gesellschaftlichen Wandel kollektiv „von unten“ voranzutreiben.
„Zivilgesellschaft Österreich“: Von der ArbeiterInnenbewegung, der Frauenbewegung, der Friedensbewegung, der Anti-AKW-Bewegung, den Hainburg-GegnerInnen bis hin zu den Protesten gegen Schwarz/Blau, dem Lichtermeer in Wien, den Besetzungen der StudentInnen und Organisationen von MigrantInnen und gesellschaftlichen Minderheiten: Welche Rolle und welchen Einfluss haben zivilgesellschaftliche Initiativen und Bewegungen in Österreich?Zu Gast bei der ersten Podiumsdiskussion sind sind Béatrice Achaleke, Robert Foltin, Frederick Baker, Rahel Sophia Süß und Wolfgang Rehm.
„It´s all about the Movement“: Weltweit kämpfen unzählige lokale und globale Initiativen und Bewegungen für demokratischere, sozial gerechte und ökologisch nachhaltige Verhältnisse. Ihnen gegenüber steht ein kapitalistisches und ausbeuterisches Wirtschafts- und Gesellschaftssystem, in dem die Regierungen und internationalen Institutionen weiter dafür sorgen, dass Entdemokratisierung und Umverteilung nach oben fortgesetzt werden. So liegt es an den Menschen selbst, ihr eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen. Die große offene Frage lautet: „Wie?“ Wie könnten sich so unterschiedliche AkteurInnen wie große NGOs, Basisinitiativen oder soziale Bewegungen mit ihren spezifischen Stärken und Schwächen effektiver koordinieren und ihre Zusammenarbeit vertiefen? Welche gemeinsamen Strategien könnten sie entwickeln? Diesen Fragen und der Suche nach möglichen Antworten stellen sich gemeinsam Anjali Kamat, Mike Bonanno, Iara Lee, Wenonah Hauter und Irmi Salzer.
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